Leitbild
Wissenschaft-Menschlichkeit-Selbsthilfe
Vision
Im IKO soll sich ein Kompetenzzentrum für integrative Krebsbegleitung entwickeln, indem vier Säulen gleichberechtigt zusammenwirken:
1. Evidenzbasierte koplementäre Krebsmedizin - wissenschaftlich fundierte ergänzende Maßnahmen
2. Psychoonkologie - psychische und soziale Begleitung von Betroffenen und Angehörigen
3. Leben mit Krebs - Unterstützung in allen Phasen der Erkrankung und Nachsorge
4. Selbsthilfe und Patientenbeteiligung - Hilfe zur Selbsthilfe, Peer-Support und Vernetzung.
Geschichte
Das IKO wurde 2010 gegründet, aus dem Bedürfnis, den Krebsbetroffenen zur Selbstermächtigung und Eigenkompetenz in ihrer/seiner Erkrankung zu unterstützen.
Team
A. Inhaber des Instituts
Gründer und CEO des Instituts, sowie
wissenschaftlicher Leiter ist
Dr. Thomas Gronau (PhD).
Dr. Gronau ist von Hause aus Tumorbiologe und war über 15 Jahre Geschäftsführer der Interdisziplinen Gesellschaft für Palliativmedizin.(IGP). Innerhalb der Deutschen Krebsgesellschaft war er maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der PRIO, der Arbeitsgemeinschaft für Prävention und Integrative Onkologie und bis 2019 dort im Vorstand. Parallel zur Bildung der PRIO hat er 2010 das Institut für komplementäre Onkologie (IKO) gegründet, als Beratungsinstitut für Krebsbetroffene und deren Angehörige und ist Dozent für Psychoonkologie/Selbsthilfe im Rhein-Eifel-Institut,
Andernach.
B. Medizinischer Leiter ist
Dr. med. Peter Holzhauer
Dr. Holzhauer ist Facharzt für Innere Medizin - Naturheilverfahren, Chefarzt des Fachbereichs integrativen Onkologie im onkologischen Versorgungszentrum Bad Trissl und u.a.Herausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie (DZO) und publiziert dort auch regelmäßig Beiträge zu aktuellen komplementärmedizinischen Themen.
C. Wissenschaftlicher Beirat:
- Prof. Dr. Jalid Sehouli,
Charité, Berlin
- Dr. Dieter Helling,
Praxis Koblenz
- N.N.
- N.N.

Im Institut für komplementäre Onkologie (IkO) bieten wir evidenz-basierte Informationen und individuelle Begleitung für Krebsbetroffene. Dies geschieht vornehmlich online und, wenn gewünscht und möglich, in Präsenz. Unsere Expertise liegt in der Verbindung klassischer und komplementärer Methoden, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Dr. Thomas Gronau
(80% der Aktivitäten werden zurzeit online durchgeführt)

Das Institut verfolgt einen integrativen Ansatz
der Krebstherapie:
Integrative Onkologie ist ein ganzheitlicher, patientenzentrierter Ansatz, der konventionelle Krebsbehandlungen (wie Chemo-, Strahlen-, OP) mit wissenschaftlich fundierten, komplementären Methoden (z.B. Naturheilkunde, Ernährung, Achtsamkeit, Selbsthilfe) kombiniert, um die Lebensqualität zu verbessern, Nebenwirkungen zu lindern (Fatigue, Übelkeit), die Therapie besser durchzustehen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, indem der Mensch als Ganzes betrachtet wird – körperlich und seelisch. Ein wichtiges Ziel unseres Instituts ist die Ermächtigung der Betroffenen, wirkungsvolle Methoden kennenzulernen, die sie selbst tun können.
Bei dieser Selbstfürsorge der Betroffenen hilft das IkO mit Rat und Tat.
Wir bieten vornehmlich online-Beratung und Begleitung zur integrativen Krebsmedizin, um die Lebensqualität von Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
"Ich habe Krebs -- Was kann ich selbst für mich tun?"
Mit der Diagnose eines Krebserkrankung kommt nach dem ersten Schock und Fragen wie "Warum gerade ich?" und dann häufig der Wunsch auf, nicht nur der ärztlichen Krebstherapie ausgeliefert zu sein, sondern auch selbst etwas für die Gesundung beitragen zu können. Das ist das Feld der Komplementärmedizin, die die Genesung von der Erkrankung durch die klassische Krebstherapie mit ganzheitlichen Methoden unterstützt.
Warum hat das Institut das Tier Krebs (eine Krabbe) im LOGO?
Der Ursprung des Wortes Krebs liegt in der Antike.
Der medizinische Begriff „Krebs“ geht auf das griechische Wort karkínos (καρκίνος) zurück. Dieses Wort bedeutet „Krabbe / Krebs“.
Der römische Arzt Galen (2. Jh. n. Chr.) übersetzte karkínos später ins Lateinische als cancer, was ebenfalls Krebs (das Tier) heißt. mDaher kommt auch das englische Wort cancer.
Warum gerade ein Krebs?
Die antiken Ärzte sahen Ähnlichkeiten zwischen Tumoren und dem Tier Krebs: Ein harter Tumor in der Mitte, davon ausgehend verzweigte Blutgefäße: Das erinnerte an den Körper eines Krebses mit seinen Beinen
Tumoren „klammern“ sich an Gewebe. Sie wachsen infiltrierend undlassen sich schwer entfernen: wie ein Krebs, der sich festkrallt.
Besonders fortgeschrittene Krebsarten verursachten
ziehende, stechende Schmerzen. Antike Ärzte beschrieben das als „kneifend“
Hippokrates (ca. 400 v. Chr.) unterschied bereits:
- onkos = Schwellung / Masse
- karkínos = bösartige, festhaltende Geschwulst
Daraus entstanden später die Bezeichnungen Onkologie und Karzinom
