Komplementäre Krebsmedizin

Komplementäre 
Krebsmedizin

  • Was bedeutet komplementäre Onkologie?
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  • Evidenz-basierte Verfahren der Komplementär-Medizin
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  • Behandlung von Nebenwirkungen
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  • Integrative Medizin
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  • Alternativmedizin

Komplementäre Krebsmedizin

Was bedeutet komplementäre Onkologie

Komplementäre Onkologie ergänzt die moderne Krebsmedizin durch wissenschaftlich fundierte Maßnahmen wie Ernährung, Bewegung, Psychoonkologie, Entspannung und Selbsthilfe. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, Nebenwirkungen zu lindern und die eigenen Ressourcen zu stärken. Sie versteht sich immer als Ergänzung, niemals als Ersatz einer leitliniengerechten Krebstherapie.

Evidenz-basierte Verfahren

 Evidenzbasierte komplementärmedizinische Methoden sind ergänzende Behandlungsverfahren, deren Nutzen und Sicherheit durch wissenschaftliche Studien zumindest für bestimmte Beschwerden belegt sind. Sie werden zusätzlich zur leitliniengerechten Krebstherapie eingesetzt – nicht als Ersatz.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Ernährungsberatung
  • Bewegung und Sport
  • Psychoonkologie
  • Entspannungsverfahren, Meditation und Achtsamkeit
  • Akupunktur (z. B. bei bestimmten Nebenwirkungen)
  • Ausgewählte Phytotherapeutika, wenn ihre Wirksamkeit und Sicherheit belegt sind
  • Selbsthilfe und soziale Unterstützung

Evidenzbasierte komplementärmedizinische Methoden sind wissenschaftlich geprüfte ergänzende Maßnahmen, die Menschen mit Krebs dabei unterstützen können, ihre Lebensqualität zu verbessern, Beschwerden zu lindern und die Krebstherapie bestmöglich zu begleiten. Sie ergänzen die moderne Onkologie, ersetzen sie jedoch nicht.        

 

Komplementär-medizinische Herausforderungen

Nebenwirkungen-Management

Fatigue, Polyneuropathie und Chemo-Brain

Fatigue, Polyneuropathie und Chemo-Brain gehören zu den häufigsten Langzeitfolgen einer Krebsbehandlung. Sie können den Alltag, die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Die komplementäre Onkologie bietet wissenschaftlich fundierte Möglichkeiten, diese Beschwerden zu lindern. Dazu gehören insbesondere individuell angepasste Bewegung, psychoonkologische Begleitung, Entspannungsverfahren, Ergotherapie, Ernährungsberatung sowie – je nach Beschwerdebild – weitere evidenzbasierte unterstützende Maßnahmen.

Unser Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern und Schritt für Schritt zu mehr Lebensqualität zurückzufinden.

 

Integrative Onkologie

Integrative Onkologie verbindet die moderne, wissenschaftlich fundierte Krebsmedizin mit evidenzbasierten komplementären Verfahren zu einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Dabei stehen nicht nur die Tumorerkrankung, sondern der Mensch mit seinen körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Ziel ist es, die Wirksamkeit der Krebstherapie zu unterstützen, Nebenwirkungen zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und die Selbstwirksamkeit der Patientinnen und Patienten zu stärken. Alle ergänzenden Maßnahmen werden sorgfältig auf ihre wissenschaftliche Evidenz und ihre Verträglichkeit geprüft und in Abstimmung mit der onkologischen Behandlung eingesetzt.

 

Alternative Verfahren

Alternative Verfahren werden anstelle einer wissenschaftlich anerkannten Krebsbehandlung eingesetzt. Für die meisten dieser Methoden gibt es keine ausreichenden Belege für eine Wirksamkeit gegen Krebs. Werden sie als Ersatz für notwendige Operationen, Chemo-, Strahlen-, Immun- oder zielgerichtete Therapien angewendet, kann dies die Heilungs- und Überlebenschancen erheblich verschlechtern.

Komplementärmedizin hingegen ergänzt die moderne Krebsmedizin. Sie umfasst wissenschaftlich geprüfte Maßnahmen, die dazu beitragen können, Nebenwirkungen zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und die körperlichen sowie seelischen Ressourcen zu stärken. Sie wird immer in Abstimmung mit der onkologischen Behandlung eingesetzt.

Komplementärmedizin ergänzt – Alternativmedizin ersetzt. 

Während die Komplementärmedizin die Krebsbehandlung sinnvoll unterstützt, ersetzt die Alternativmedizin häufig wirksame Therapien und kann dadurch erhebliche Risiken mit sich bringen. Deshalb empfehlen wir ausschließlich evidenzbasierte komplementäre Verfahren als Teil einer integrativen onkologischen Versorgung.

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